Das Hop-Up sitzt zwischen Lauf und Magazin und ist für die Beeinflussung des Flugverhaltens der BBs zuständig. Es drückt mit seinem Gummi die BBs von oben etwas, so dass diese einen Rückwärtsdrall bekommen. Dieser sorgt nun im Flug dazu, dass die BBs am Ende ihrer Flugbahn nocheinmal etwas steigen. Einerseits kann damit die effektive Reichweite erhöhen, andererseits können damit Tricks gemacht werden. Wenn die Waffe schräg gehalten wird, kann damit tatsächlich auch um Ecken geschossen werden, wie Novritsch es zeigt.

Obwohl es bisher nur die Wahl zwischen festen Hop-Up und einstellbarem Hop-Up gab, probieren manche Hersteller immer noch, wie sie das System verbessern können. Sehr gut sieht man es beim Silverback SRS A1, was über eine Art doppeltes Hop-Up in V-Form verfügt. Sowas hab es zwar schon zuvor, aber hier ist tatsächlich jede Seite einzeln justierbar, was prinzipiell genial ist, da es eh nicht on-the-fly gemacht wird, aber dass es nur mit Werkzeug möglich ist dies einzustellen, schreckt schon wieder ab.

Der Nachteil ist, dass für jede Art von BB das Hop-Up neu eingestellt werden muss, da die Oberflächenbeschaffenheit je nach Hersteller variiert und das Gewicht auch das Flugverhalten beeinflusst. Daher sollte man entweder bei einer Sorte BBs bleiben oder zumindestens soweit testen, dass man zwei Sorten hat, die mit der gleichen Einstellung betrieben werden können, wenn man sich nicht das Hop-Up-Setting merken kann.

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